Gastseminar 2010

1: Gruppenfoto
2: Prof. Ozaki
3: Zuhörer; 3.v.r.: Dr. Sakae Yoneyama
4: Prof. Ozaki
5: Übung mit Dr. Ozaki
6: Seppi-Übung
7: Dr. Endo als Opfer
8: Kontrolle durch Dr. Yoneyama
9: Dr. Suzuki
10: Dr. Yoneyama
11: praktische Übung
12: Suzuki über Shoni Shin
13: Shonishin-Nadel nach Yoneyama
14: Dr. Ozaki reicht die Zertifikate aus
15: Leider schon vorbei!
Rückblick: Akupunkturseminar mit japanischen Ärzten
Das Seminar am 14./15.08.2010 im Universitätsklinikum Jena mit Dr. Sakae Yoneyama, Prof. Acu Dr. Tomofumi Ozaki und Acu Dr. Shin Suzuki sowie fünf Assistent(inn)en aus Japan verlief erfolgreich und sehr zur Zufriedenheit aller Beteiligten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren beeindruckt vom hohen Niveau der japanischen Akupunktur und der Qualität des Seminars selbst. Ein Kursant verglich mit seinen bisherigen Seminarerfahrungen und schrieb: "So hochkarätige Referenten waren aber schon sehr selten und im Zusammenhang mit der erstklassigen Organisation und dem enormen Sympathiefaktor war dieses Treffen mit Meistern meiner Wunschtherapie für mich ein einmaliges Erlebnis!! Ich habe Lust auf Weiterkommen und Lernen... (und Therapieren mit diesen Verfahren, was im Moment einfach unanständig gut funktioniert!)" 

Wir möchten allen Teilnehmern viel Erfolg bei der Anwendung des Erlernten wünschen und uns für die fleißige Mitarbeit bedanken. Sie alle haben mit Ihrer guten Einstellung und der wissbegierigen, freundlichen Atmosphäre zum Gelingen des Seminars beigetragen. Die vortragenden und assistierenden Ärzte haben sich allesamt positiv über die Seminargruppe geäußert und sich gewünscht, dieses Seminar wiederholen bzw. fortsetzen zu können. Ganz besonderen Dank an das Universitätsklinikum Jena, insbesondere Prof. Höffken, für die freundliche Bereitstellung eines geeigneten Seminarraums und an den japanischen Nadelhersteller Seirin für das großzügige Sponsoring nicht nur mit Akupunkturnadeln, sondern auch mit Desinfektionsmitteln und Zubehör. Und wir danken Frau Norico Kimura für ihre beständige Hilfe beim Dolmetschen und Erklären.

Erstes Bild: Gruppenfoto mit allen vortragenden Ärzten (vorn Mitte), Assistenten und Seminarteilnehmern vor dem Uniklinikum Jena; rechts die Dolmetscherin.

Zweites Bild: Prof. Ozaki während seines Vortrags zur Sicherheit in der Akupunktur (anatomische Aspekte). Er unterrichtet am Morinomiya College für Medizinische Wissenschaften, Osaka.

Drittes Bild: Aufmerksame Zuhörer, dritter von rechts: Dr. Sakae Yoneyama, Neurologe, Chef einer großen Akupunkturpraxis mit mehreren Angestellten in Yokkaichi. Er hat dieses Seminar ermöglicht und die inhaltliche Seite sowie die Beteiligung der anderen Ärzte organisiert.

Viertes Bild: Prof. Ozaki erklärt anatomische Mittelwerte und Unterschiede und die daraus abzuleitenden Einstichtiefen bei der Akupunktur anhand sezierter Leichen.

Fünftes Bild - jetzt wird geübt: Die Dozenten demonstrieren ihre Einstichtechnik an den Kursteilnehmern, diese müssen im Gegenzug an den Ärzten, Assistenten und auch untereinander üben.

Sechstes Bild: Jens-Peter Salzmann erklärt den Moment des Einstichs - Seppi - noch einmal. Hier die richtige Technik zu beherrschen trägt entscheidend zur Schmerzfreiheit der Behandlung bei. 

Siebtes Bild: Jetzt stellt sich der Akupunkturarzt (Acu Dr. Endo) aus Japan zur Verfügung: Er wird spüren und sagen, ob es mit dem Einstich schon klappt ... 

Achtes Bild: Dr. Yoneyamas kritischer Blick sieht alles. Wie und wie fest halten die Finger die Nadel? Er erklärt noch einmal "Oshide" und "Sashide".  

Neuntes Bild: Akupunkturarzt Suzuki erläutert gestenreich etwas offensichtlich Wichtiges - welche Sprache außer der Körpersprache spricht er gerade? (Frau Kimura dolmetscht an einer anderen Liege.) Aber hier haben sich offenbar alle gut verstanden!

Zehntes Bild: Dr. Yoneyama demonstriert und erklärt seine Nadelungstechnik.

Elftes Bild: Hier sein nächstes lernbegieriges "Opfer". Im Vortrag betonte Dr. Yoneyama, dass es entscheidend ist, die Technik bei einem guten Akupunkteur gelernt und auch oft an sich selbst gespürt zu haben.

Zwölftes Bild: Am Sonntag war Shonishin - die japanische Kinderakupunktur - das große Thema. Nach der Theorie gab es wieder den Praxisteil, in welchem die Kursanten mit den Seirin-Shonishin-Nadeln aus Kunststoff die Technik am Partner erlernen und ausgiebig üben konnten.

Dreizehntes Bild: Die andere Shonishin-Nadel. Sie ist aus Kupfer gefertigt und dementsprechend langlebig. Entwickelt wurde die Ginkgoblatt-Form von Dr. Yoneyamas Vater. Hier wird die Nadel gerade umgedreht (sanfter) verwendet.

Vierzehntes Bild: Das Seminar neigt sich dem Ende zu - auf dem Tisch liegen die Zertifikate für die Teilnahme bereit. Prof. Ozaki händigt bestimmt nicht das erste Mal Zeugnisse aus - wohl aber das erste Mal Zertifikate für einen Kurs in Deutschland. Für die teilnehmenden Heilpraktiker und Heilpraktikeranwärter der Nachweis für eine höchst wichtige Erfahrung in Sachen Akupunktur.

Fünfzehntes Bild: Abschluss des Seminars. Frau Kimura dolmetscht die abschließenden Statements der Vortragenden.